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17. Juni 2021 - Neuer Skandal für die Bundeswehr : Vorwürfe sexueller Nötigung und Rechtsextremismus in einer Bundeswehreinheit in Litauen

Publié par Clémentine Richard le 17/06/2021

Verteidigungsministerin zieht Panzergrenadierzug aus Litauen ab

Von Mike Szymanski (Süddeutsche Zeitung, 16/06/2021)

Soldaten sollen sich rechtsextremistisch und antisemitisch geäußert haben, auf einer Feier soll es zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Kramp-Karrenbauer spricht von einem "Schlag ins Gesicht".

Die Bundeswehr wird von einem neuen Skandal erschüttert. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zieht einen kompletten Panzergrenadierzug aus dem Nato-Einsatz "Enhanced Forward Presence" in Litauen ab, nachdem Soldaten wegen rechtsextremistischer und antisemitischer Äußerungen aufgefallen sein sollen. Zudem soll es bei einer Feier zu sexuellen Übergriffen auf mindestens einen Kameraden gekommen sein. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung besteht der Verdacht, dass der Vorfall vertuscht werden sollte. Außerdem wird Munition vermisst.

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Geburtstagsständchen für Hitler

Von Matthias Gebauer (Der Spiegel, 15/06/2021)

Vorwürfe gegen eine in Litauen stationierte Bundeswehreinheit sorgen im Verteidigungsressort für helle Aufregung. Die Militärführung erwägt, die betroffene Panzergrenadier-Einheit komplett zurückzuholen.

Als Annegret Kramp-Karrenbauer am Dienstagvormittag in Brüssel vor die Mikrofone trat, wollte die Verteidigungsministerin eigentlich gute Nachrichten verkünden. Zum ersten Mal seit längerer Zeit hatte sich AKK in einem sogenannten Quad-Treffen mit ihren Kollegen aus den USA, Frankreich und Großbritannien zusammengesetzt. Gemeinsam beriet man über große Themen wie das Ende der Afghanistan-Mission oder die Bedrohung durch Russland. Die Stimmung am Tisch, gab Kramp-Karrenbauer zu Protokoll, sei ziemlich gut gewesen.

Schon bei der ersten Nachfrage allerdings wurde AKK von den eher ätzenden Problemen mit der eigenen Truppe eingeholt. Was sie denn zu Vorwürfen gegen in Litauen stationierte deutsche Panzergrenadiere meine, wollte eine Reuters-Journalistin wissen. Kramp-Karrenbauer zögerte kurz. Dann aber wurde sie ziemlich deutlich. »Was immer passiert ist, ist in keinster Weise akzeptabel«, kommentierte die Ministerin die Ermittlungen. Nun müssten die Vorfälle »mit aller Härte verfolgt und auch bestraft werden«.

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Verteidigungsministerin zieht mehr Soldaten aus Litauen ab

Der Spiegel (16/06/2021)

Annegret Kramp-Karrenbauer hat auf die Vorwürfe sexueller Nötigung und Rechtsextremismus in einer Bundeswehreinheit in Litauen reagiert: Der gesamte Zug wird abgelöst, die Entgleisungen würden mit aller Härte bestraft.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach dem mutmaßlichen Fehlverhalten von Bundeswehrsoldaten in Litauen angekündigt, den gesamten Zug abzulösen. »In Deutschland werden alle nötigen Ermittlungen und Verfahren weitergeführt und die Konsequenzen gezogen«, schrieb sie auf Twitter. Die Entgleisungen beschädigten das Ansehen der Bundeswehr und Deutschlands und würden mit aller Härte bestraft werden.

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Zwischenbericht zum KSK: Elitetruppe unter Beobachtung 

Von Michael Götschenberg und Kai Küstner (tagesschau, 31/10/2020)

Rechtsextremistische Vorfälle bei der Bundeswehr-Eliteeinheit KSK haben das Verteidigungsministerium aufgeschreckt. Mit "eisernem Besen" wolle man aufräumen. Heute läuft eine Frist ab.

Es war Ende Juni, als das die Verteidigungsministerin die Reißleine zog: Mit "eisernem Besen" wolle sie vorgehen, kündigte Annegret Kramp-Karrenbauer an. Nicht weniger als 60 Maßnahmen umfasste das Paket, das sie der Öffentlichkeit präsentierte und mit dem sie das Problem KSK in den Griff bekommen will. Eine ganze Reihe von rechtsextremistischen Verdachtsfällen hatten die Eliteeinheit der Bundeswehr seit Monaten in Misskredit gebracht. Der Höhepunkt war schließlich eine Razzia Mitte Mai auf dem Grundstück eines KSK-Soldaten im sächsischen Collm, die vergrabene Waffen, Munition und Sprengstoff zu Tage gefördert hatte. Spätestens in diesem Moment schrillten alle Alarmglocken.

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