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04. Februar 2016 - Karneval, Fasching und Fastnacht

Publié par Cécilia Fernandez le 02/05/2016

Weiberfastnacht: Karneval beginnt - Tausende Polizisten im Einsatz

dpa (Spiegel Online)

04. Februar 2016

Mit Weiberfastnacht startet die heiße Phase des Straßenkarnevals - in diesem Jahr mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Die Konzepte in Köln und Mainz unterscheiden sich.

Jetzt geht's los: Mit Weiberfastnacht beginnt der närrische Ausnahmezustand in den Karnevalshochburgen - und mit ihm die Bewährungsprobe für Polizei und Ordnungskräfte. Nach den Übergriffen in der Silvesternacht haben sich die Verantwortlichen in vielen Städten Gedanken über neue Sicherheitskonzepte gemacht, vor allem in Köln.

Dort will die Polizei an diesem Donnerstag mit 2500 Beamten in den Straßen präsent sein, deutlich mehr als üblich. Die Stadt setzt zudem mehr als 300 zusätzliche Ordnungskräfte ein. Am Dom wurde ein "Security Point" für Frauen eingerichtet, die im närrischen Gedränge belästigt oder bedroht werden könnten. In der Silvesternacht hatten dort in der Nähe große Gruppen von vorwiegend nordafrikanischen Männern Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell bedrängt.


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"Alaaf" kommt jedenfalls nicht aus Syrien
Reiner Burger (FAZ)
04. Februar 2016

So mancher Mythos und noch mehr Anekdoten ranken sich um den Kölner Karnevalsgruß „Alaaf“. Doch woher stammt er wirklich?

Kölner blicken mit fröhlichem Fatalismus auf die Welt. Das liege an der Stadt, in der Kölner leben müssen, schließlich habe sich Köln den Ruf erarbeitet, der Ort zu sein, an dem schiefgeht, was nur schiefgehen kann, sagen Spötter. Köln „könne“ keine U-Bahn, keine Oper, keine Oberbürgermeisterwahl, keine Polizei. Nur Karneval könne Köln. Kölner werden damit leicht fertig - auf ihre eigene dialektische Art. Wenn sie ihre Stadt hochleben lassen, rufen sie „Alaaf“. Das bedeutet „alles abwärts, alles andere nieder“.

In Köln werde eben auch anders als anderswo gejubelt, befand vor wenigen Jahren Heribert Hilgers, der Altmeister der kölnischen Sprache. „Für den, der alles andere abwertet, bleibt das, worauf es ankommt, in einsamer Höhe stehen, ohne dass er es erst ,hoch‘ heben (eben ,hochjubeln‘) muss.“ Ein Lied von Carolin Kebekus ist dafür das schönste Beispiel der aktuellen Session. Die unverschämt talentierte Kölner Karnevalistin macht sich auf die Melodie von Adeles Hit „Hello“ über „Helau“ lustig, den unter anderem von den Narren in Düsseldorf benutzten Karnevalsruf. „Helau, wie fies“, heißt es in dem Lied. „Helau, das sagt man nicht.“

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Von "Alaaf" bis "Zoch" - Ein ABC des Karnevals
dpa (Süddeutsche Zeitung)
05. Februar 2016

Köln (dpa) - Bütt und Bützje, Session und Saison, Alaaf und Helau - da soll sich einer auskennen. Hier alle essenziellen Fachausdrücke und Schlüsselbegriffe des Karnevals in alphabetischer Reihenfolge:

Alaaf:Ruf der Kölner Karnevalisten. Bedeutet so viel wie "Köln über alles". Soll erstmals ertönt sein, als Kölner Wutbürger im Mittelalter einen erzbischöflichen Festungsturm stürmten (heute sitzt dort Alice Schwarzers "Emma"-Redaktion). Der Ruf "Helau" wird in Köln mit Düsseldorf assoziiert und deshalb nicht gern gehört.
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"Wir feiern heute aus Prinzip"
Timo Steppat, Peter Badenhop und Markus Schug  (FAZ)
04. Februar 2016

Die Weiberfastnacht wird unter hohen Sicherheitsvorkehrungen gefeiert - und mit einer kräftigen Portion Trotz. Die Mainzer lassen sich auch von einer Handgranaten-Attrappe nicht stören. In Köln ist die Stimmung auch am Hauptbahnhof ausgelassen.

Der Hauptbahnhof in Köln ist eigentlich ein Ort, den man schnell wieder verlässt. Das ist nicht erst seit der Silvesternacht so. Auch im Karneval zieht man weiter, in die Altstadt, zu den Ringen, an den Rhein. Aber heute ist es anders, Dutzende bleiben im Inneren des Bahnhofs stehen, aus kleinen Boxen schallt Musik. Ein Mann im Giraffen-Kostüm hält eine Kölsch-Dose in der Hand und singt „Kölsche Junge bütze joot, wie die Stars in Hollywood“, Männer aus Köln, so der Songtext der Band „De Räuber“, könnten besonders gut küssen. Die Stimmung in den kleinen Gruppen ist ausgelassen, fröhlich. „Wir feiern heute aus Prinzip Karneval“, sagt der Giraffen-Mann. „Und bleiben auch ein bisschen hier am Bahnhof, um das zu zeigen.“ Ein Zeichen setzen, darum geht es dieses Jahr an Weiberfastnacht in Köln nicht zuletzt.

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Pour citer cette ressource :

"04. Februar 2016 - Karneval, Fasching und Fastnacht", La Clé des Langues [en ligne], Lyon, ENS de LYON/DGESCO (ISSN 2107-7029), mai 2016. Consulté le 23/10/2021. URL: http://cle.ens-lyon.fr/allemand/revue-de-presse/04-februar-2016-karneval-fasching-und-fastnacht