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Klimts Biographie

Par Iris Cussac : Elève en Master 1 Etudes germaniques - ENS de Lyon
Publié par Iris Cussac le 18/06/2020
Klimt war ein bedeutender Künstler des Wiener Jungendstils. Als Jugendlicher malte er vor allem monumentale Fresken für den österreichischen Staat, doch sein Stil wurde bald viel gesellschaftskritischer. Darum gründete er 1897 die Wiener Secession, eine moderne Künstlergruppe, die durch Kunst die Gesellschaft verändern wollte. Klimt ist für seine Damenporträts und für seine Benutzung von stilistischen Motiven und Goldblättern berühmt, doch sein Stil hat sich am Ende seiner Karriere unter dem Einfluss der jüngeren Wiener Künstler und nach seiner Reise nach Paris sehr verändert.

Klimt schaut den Fotographen direkt an, er hält in den Armen eine Katze, die ebenso zu uns hinschaut. Er ist schon älter, seine stirn ist hoch und er hat Falten. Er sieht freundlich aus und trägt einen breiten Künstlerkittel.

Die ersten Jahre 1862-1888

1862 Klimt wird in Baumgarten bei Wien als Sohn eines Goldschmiedes geboren

1876 Mit 14 beginnt er sein Studium bei der Wiener Kunstgewerbeschule

1879 Franz Matsch, Gustav und Ernst Klimt dekorieren den Hof des Kunsthistorischen Museums

1880 Sie dekorieren den Sturany Palast in Wien und die Thermen von Karlsbad in Tschechien

1885 Dekorierung der kaiserlichen Hermesvilla als Nachfolger von Hans Makart

1886 Dekorierung des Burgtheaters, Klimts Stil ist jetzt leicht persönlicher als den seiner Kollegen

1888 Klimt bekommt das goldene Ehrenkreuz von dem Kaiser

Die ersten Oppositionsjahre am Anfang der 90er

1890 Das Tanagra Mädchen im Burgtheater führt zum Skandal

1892 Tod seines Vaters und seines Bruders Ernst. Klimt lebt bei seiner Mutter und seiner Schwester und muss für sie sorgen.

1893 Das Kulturministerium verweigert ihm einen Platz als Professor. Klimt ist zu eigenartig oder zu jung.

1894 Er soll mit Matsch die Aula Magna der Universität schmücken. Beginn der Fakultätsbilder

Die Wiener Secession 1897-1905

1897 Klimt gründet die Wiener Secession und wird zum Präsidenten erwählt. Er verbringt seine Sommer in Attersee mit Emilie Flöge, einer Schneiderin, mit der er eine Lebenslange Beziehung haben wird. Dort malt er seine ersten Landschaften

1898 Er malt das Plakat zur ersten Ausstellung der Secession (Theseus besiegt den Minotaurus), welche im neuerbauten Palast der Secession stattfindet. Die Zeitschrift de Secession, „Ver Sacrum“ wird veröffentlicht.

1900 Die Philosophie, die in Wien kritisiert worden war, gewinnt eine Goldmedaille auf der Pariser Weltausstellung.

1901 Skandal um Die Medizin auf der Ausstellung der Secession

1902 Beethovenfries. Klimt trifft Rodin

Die goldene Phase 1905-1909

1903 Reise durch Italien. Mit der Entdeckung der Mosaiken in Ravenna beginnt seine goldene Phase

1904 Klimt malt die Mosaikmuster für den Stoclet-Palast

1905 Klimt kauft vom Staat die Fakultätsbilder zurück und verlässt die Secession

1907 Er trifft Egon Schiele. Picasso malt Les demoiselles d‘Avignon

1908 Der Kuss wird von der Österreichischen Staatsgalerie gekauft.

Die modernen Einflüsse 1909-1918

1909 Reise nach Paris. Er entdeckt Toulouse-Lautrec und die Fauvisten, Munch, Van Gogh, Gauguin und Matisse. Sein Stil verändert sich radikal

1911 Europareise. Der Tod und das Leben bekommen den ersten Preis auf der Weltausstellung in Rom

1915 Tod seiner Mutter, seine Landschaftsmalereien werden eintöniger

1916 Ausstellung mit Schiele und Kokoschka

1917 Er wird Ehrenmitglied der Kunstakademie in Wien und München doch der Platz als Professor wird ihm zum 4. Mal verweigert

1918 Klimt stirbt an den Folgen eines Schlaganfalls

 

Pour citer cette ressource :

Iris Cussac, "Klimts Biographie", La Clé des Langues [en ligne], Lyon, ENS de LYON/DGESCO (ISSN 2107-7029), juin 2020. Consulté le 10/07/2020. URL: http://cle.ens-lyon.fr/allemand/arts/peinture-et-sculpture/dossier-gustav-klimt/klimts-biografie