Vous êtes ici : Accueil / Histoire et société / Leistung und Schicksal der Synagoge in der Oranienburger Straße

Leistung und Schicksal der Synagoge in der Oranienburger Straße

Publié par mduran02 le 20/11/2012
Die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße hat eine sehr bewegte Geschichte hinter sich: zunächst Symbol für eine selbstbewusste, in Preußen und insbesondere in Berlin wohl integrierte jüdische Gemeinde, wurde sie in den trüben Jahren 1933-1945 mehreren Gefahren ausgesetzt, die sie wie durch ein Wunder fast unversehrt überstand – was später zum Mythos stilisiert wurde, aber eigentlich einer menschlichen Tat zu verdanken ist. Dennoch wurde sie zum Symbol für die Zerstörungen während der „Reichskristallnacht“ 1938, nicht zuletzt wegen eines Fotos, dessen Authentizität angezweifelt wird. Nach einem 43jährigen Dornröschenschlaf wurde sie durch die DDR knapp vor deren Untergang plötzlich wieder entdeckt. Heute gehört sie zu den unumgänglichen „Touristenmagneten“ Berlins und ist wieder zu einem wichtigen Zentrum jüdischen Lebens geworden.


Laurence Guillon

Maître de Conférences
Université de Paris-Ouest Nanterre La Défense 

– Bei jedem Aufenthalt in Berlin gehört die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße zum Pflichtprogramm. Ihre goldene Kuppel ist heute sogar zum Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt geworden und symbolisiert die aktuelle, viel heraufbeschworene (und wahrscheinlich auch in einer gewissen Weise mythische) „jüdische Renaissance“ in Berlin.

 

Bildergalerie


Historische Bilder : berlin.de
Aktuelle Fotos : berlin.de

Pour aller plus loin


Das jüdische Leben in Deutschland : goethe.de
La vie juive à Berlin après 1945 (2012)
duchaine-guillon-vie-juive_1353438156294.jpg
Pour citer cette ressource :

"Leistung und Schicksal der Synagoge in der Oranienburger Straße", La Clé des Langues [en ligne], Lyon, ENS de LYON/DGESCO (ISSN 2107-7029), novembre 2012. Consulté le 20/02/2018. URL: http://cle.ens-lyon.fr/allemand/civilisation/leistung-und-schicksal-der-synagoge-in-der-oranienburger-stra-e