Julia Klarmann (lectrice ENS LSH)
Publié le :
3 mars 2009
Le sculpteur autrichien Alfred Hrdlicka place l'homme et son aliénation au centre de son oeuvre.
Einziges Thema des bildnerischen Arbeitens Alfred Hrdlickas ist der Mensch. Der Mensch mit all seinen Ecken und Kanten, ja es ist gerade die hässliche Seite des Menschen, die den Wiener Bildhauer interessiert. Im Atelier Hrdlickas begegnet man Themen wie Krieg, Gewalt, Faschismus, Angst und Schmerz: der Bedrohung des Menschen schlechthin.
Hrdlicka hat sich von Anfang an gegen Modeerscheinungen und dem neuen "L'art pour l'art" in der Kunst gewehrt. Sich selbst hat er immer als einen avantgardistischen Künstler bezeichnet: Avantgarde ist das, was der mehrheitlichen Kunstauffassung in den Museen, Kunstvereinen und Kulturredaktionen zuwiderläuft. Seit Jahrzehnten arbeitet der Wiener darauf hin, eine Gegenposition zur Abstraktion zu schaffen. Folglich sind Hrdlickas Werke durchgehend figürlich und zeugen von physischer wie psychischer Expressivität.
In diesem Artikel geht es darum, den österreichischen Steinbildhauer, Zeichner und Graphiker mit einigen wichtigen Hauptwerken näher vorzustellen.